Freud und Leid sind oft sehr nah beisammen. Folgende Nachricht hat unsere IGA erreicht:

 

Todesanzeige

Geschätzte Mitglieder
Völlig überraschend und fassungslos müssen wir Euch über den Tod von Markus Zehnder informieren. Wir wünschen der Trauerfamilie viel Kraft und Gottes Segen.

 Die folgende Mitteilung hat uns sein Sohn Thomas zugestellt:

 

Geschätzter Präsident und Kassierin

traurige Mitteilung, Markus ist in der Nacht auf Montag 4.1. 2026 im Spital Wil verstorben. Nach einer unerwarteten Bauch-OP am 17.12 hat er sich leider nicht mehr erholt.

Ich Danke Euch von Herzen, Markus war bis zuletzt ein grosser "IG-Albatros" Fan.

Die Abdankung wird im engsten Familienkreis erfolgen.

Ich bitte euch Markus im Herzen zu behalten.

Liebe Grüsse

Sohn Thomas

 

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Schön, wenn ihr auch im 2026 hier vorbeischaut!

 

 

 

 

Hier wird Aktuelles aus eurem IGA-Leben veröffentlicht. Unsere Homepage lebt von euren Beiträgen, Fotos, Berichten, etc.
Macht ein paar Fotos und schreibt etwas dazu und sendet dies via E-Mail zu eurem Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. / Webmaster (als Word- oder Pdf-Datei).
Eure Beiträge werden hier fortlaufend erscheinen – so können wir den Puls der IGA gemeinsam
spüren- und später dann in der Rubrik Berichte Events abgelegt.

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Jubiläums-Aktion Baupläne

Liebe Mitglieder

Unsere Aktion zum 40-jährigen Jubiläum mit kostenlosen Bauplänen läuft per GV vom 28. März 2026 aus. Jetzt ist noch Gelegenheit diese Aktion zu nutzen. Wer noch eine Plan sucht, meldet sich über die Website beim Planarchiv.

11.2.2026, der Archivar, RB

 

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Josef Meyer / ‘Rüebliländer’, Robert Berg

 

 

Kurz vor den Festtagen, Mitte Dezember 2025, schrieb mir ein Anton Meyer per Mail, dass er Informationen zum Rüebliländer und zu Josef Meyer hätte. Speziell zur Entwicklung des RC-Rüebliländer könnte er noch Fakten beitragen. Wenn ich weitere Auskünfte wünschte, solle ich mit ihm Kontakt aufnehmen. Und ob ich das wollte, sind doch genau solche Informations-Perlen das, was wir hier archivieren und vor dem Vergessen bewahren möchten. So machte ich mit Anton Meyer voller Vorfreude einen Termin für ein Gespräch aus.

 

 

Gespräch mit Anton Meyer am 29.12.2025,

 

Nachfolgende Ausführungen basieren auf den Erinnerungen von Anton Meyer.

 

 

Anton Meyer

 

Seit seiner Schulzeit ist Anton Modellbauer. Er besitzt noch ein Modell vom Ur-‘Rüebliländer’, den er als Schüler in einem Baukurs von Josef Meyer herstellte. Anton berichtet, dass er an der Entwicklung des ‘Rüebliländer’ / ‘RC-Rüebliländer’ Anteil hatte. In seinem Fundus findet sich der zweite der zwei Prototypen vom ‘RC-Rüebliländer’. Anton Meyer war seit der Gründung bis zur Auflösung Mitglied in der Modellfluggruppe Villmergen, er war deren letzter Obmann. So kam ihm die undankbare Aufgabe zu, den Verein in den 1980er-Jahren aufzulösen.

Trotz der Namensgleichheit besteht keine Verwandtschaft zwischen Anton und Josef Meyer.

 

 

Josef Meyer

 

Josef Meyer arbeitete als gelernter Schreiner in einer Drechslerei. Als Modellbauer war er ursprünglich Mitglied der Modellfluggruppe Wohlen. Ende der 1950er-Jahre gründet er die Modellfluggruppe Villmergen und war deren erster Obmann. Anton Meyer war als Schüler bei der Gründungsversammlung dabei. Die Villmerger haben sich hauptsächlich dem Freiflug verschrieben. Sie haben auch einige Regionale Wettbewerbe ausgerichtet. Einen oder zwei davon hat der Schreibende als Schulbub selber besucht. Motorflug spielte eine untergeordnete Rolle. Heute kennt man Josef Meyer durch seinen ‘Rüebliländer’, der als Bausatz von Streil in grosser Zahl verkauft wurde.

Josef Meyer war zwei Mal verheiratet. Er war Vater von 4 Kindern, drei Töchtern aus erster Ehe und einem Sohn aus zweiter Ehe.

Sein Name wird des Öfteren auch als Josef Meier geschrieben, doch ist Meyer richtig.

 

Wenig bekannt ist, dass Josef Meyer auch Wakefield-Modelle konstruierte und erfolgreich an Wettbewerben teilnahm. So wird er im 3. Rang/Gummimotor geführt beim nationalen Motormodellwettbewerb im September 1959 oder im 2. Rang am gleichen Wettbewerb 1961. Josef Meier nahm auch an Wakefield-Weltmeisterschaften teil. 1958 an der WM in England wird er namentlich erwähnt, ebenso an der WM 1959 in Frankreich. Im Sep. 1959 erschien in der Aero-Revue ein Bericht über die Wakefield-Weltmeisterschaft in Frankreich, gezeichnet mit J.M. Ich vermute, dass es sich dabei um Josef Meyer handelt. Auch an der Weltmeisterschaft 1961 im Allgäu wurde er namentlich klassiert.

 

Hier ein Bild von Josef Meyer an der WM 1959 in Frankreich, er klassierte sich als bester Schweizer.

 

 

Josef hat in Villmergen auf dem Heuboden des angebauten Bauernhauses, wo seine Wohnung im ersten Stock lag, einen kleinen Vertrieb von Balsaholz betrieben. Wohl das halbe Freiamt hat bei ihm Balsaholz eingekauft. Evtl. kam so die Verbindung zu Streil zustande, der ja Balsaholz importierte.

 

Meyer war im Modellbaubereich auch als Kursleiter tätig. Sei es im eigenen Verein in Villmergen, sei es bei anderen Gegebenheiten zusammen mit Arnold Degen.

 

 

Der ‘Spatz’

 

Eine frühe Konstruktion von Josef Meyer ist der 'Spatz'. Anton Meyer baute mehrere Exemplare dieses Modelles. Es handelt sich um einen kleinen Segler. Dieser ist mit 116 cm Spannweite kleiner als der ‘Rüebliländer’, trägt aber in der Konstruktion seine Züge. Hier ein Bild von Antons ‘Spatz’.

 

 

Der ‘Spatz’ kann als Vorgänger vom ‘Rüebliländer’ angesehen werden, es gab ihn vor diesem. Der ‘Spatz’ verfügt über eine ungeteilte Tragfläche. Gern wurde er an den Lostorfer Anfängerwettbewerben eingesetzt. Dieser Wettbewerb wird übrigens auch heute noch ausgerichtet. Wir verfügen in unserem Archiv über einen Plan vom ‘Spatz 76’ aus dem Oktober 1976. Wo die Unterschiede zum ursprünglichen Modell liegen, ist ohne dessen Plan kaum festzustellen.

Anton Meyer übergab diesen 'Spatz' an das Museum Leodolter, er kann dort besichtigt werden.

 

 

Der ‘Rüebliländer’, 1958

 

Die Entwicklung des ‘Rüebliländers’ begann schon Mitte der 1950er-Jahre in der Modellfluggruppe Wohlen. Uns liegt ein Plan aus 1958 vor, der folgenden Vermerk trägt: ‘Rüebliländer, Anfänger-Segelflugmodell 2. Stufe’. Diese Version weist eine Spannweite von 128cm auf, also deutlich kleiner als die allgemein bekannte Version. Der Flügel war ungeteilt. Die Balsateile haben ‘krumme’ Masse, wahrscheinlich auf Zoll statt Meter basierend. Die Verwandtschaft zum ‘Spatz’ ist deutlich, von der Konstruktion her sind Details vorhanden, die beim späteren ‘A2 Rüebliländer’ auch auftauchen.

 

Vielleicht findet sich ja noch ein Plan des ursprünglichen Modelles, der 1. Stufe. Oder war etwa der ‘Spatz’ diese 1. Stufe und der ‘Rüebliländer’ dann die 2.?

Anton ist sich relativ sicher, dass der 1958er-Rüebliländer bei Streil erhältlich war. Das berichtet ja auch Arnold Wirz. In den Unterlagen zu Streil, die uns zur Verfügung stehen, finden wir allerdings keine Spur von diesem Modell. Im nachfolgenden Bild ein Ausschnitt aus dem Plan mit der genauen Bezeichnung.

 

 

 

Und hier der ganze Plan um eine Idee vom Modell zu erhalten.

 

 

Dieser Plan kann über unser Archiv bezogen werden. Arnold Wirz schreibt, dass bei kirchert.at ein Plan vom 'Rüebliländer' erhältlich sei. Den Daten nach zu urteilen, dürfte es sich dabei um diese Version des ‘Rüebliländers’ handeln, nicht um die im Folgenden beschriebene.

 

 

Der ‘A2 Rüebliländer’, 1964

 

Vom allgemein bekannten ‘Rüebliländer’ haben wir einen Plan, der 1964 von Josef Meyer gezeichnet wurde. Dieser Plan zeigt das Modell mit 183cm Spannweite. Zur Unterscheidung wurde dieses Modell als ‘A2 Rüebliländer’ bezeichnet. Hier der entsprechende Ausschnitt aus dem Plan.

 

 

Auch dieser Plan ist über unser Planarchiv erhältlich.

 

Dieser ‘A2 Rüebliländer’ wird in einem Streil-Flyer aus dem Mai 1963 als Neuheit vorgestellt. Das dort abgebildete Modell trägt die Immatrikulation ‘VI 2’. Das ist diejenige von Josef Meyer.

 

Der ‘Rüebliländer’ wurde ständig weiterentwickelt. Anton Meyer besitzt eine Variante vom Modell mit verlängertem Leitwerkshebelarm. Inwieweit Änderungen in die Serie eingeflossen sind, ist schwer herauszufinden. Hier ein Bild vom originalen und dem verlängerten Rumpf.

 

 

Wie innovativ Josef Meyer war, zeigt sich auch an der Kurvenauslösung am Modell nach dem Hochstart: Meyer setzte dafür eine Torsionsfeder aus dünnem Stahldraht ein, eine Lösung wie sie heute bei DLG’s gang und gäbe ist. Einige Teile für die Bausätze von Streil fertigte Josef selber und legte sie dem Bausatz bei, z. B. die besagte Feder im Seitenruder oder das dicke Rumpfmittelteil.

 

 

Das Rätsel vom Entstehungsjahr gelöst?

 

Damit entwirrt sich wohl das Rätsel mit den Jahreszahlen: 1958 ist richtig, genau wie 1963 / 1964 auch. Nur sind das zwei verschiedene Modelle. Deshalb konnte der ‘A2 Rüebliländer’ im Mai 1963 als Neuheit bei Streil angepriesen werden.

 

 

‘RC-Rüebliländer’

 

Eine Weiterentwicklung des ‘Rüebliländer’ war der ‘RC-Rüebliländer’. Dieses Modell hat einen anderen Rumpf, einen Kastenrumpf. Schliesslich soll ja die RC-Anlage irgendwo Platz finden. Als Besonderheit möchte ich das Seitenruder erwähnen: das ist laut Plan leicht asymmetrisch angeordnet, um nicht mit dem Rudergestänge für das Höhenruder zu kollidieren.

 

Es gab zwei Prototypen. Der erste diente zu allgemeinen Flugversuchen und war nicht mit RC ausgerüstet, Josef Meyer besass keine Fernsteuerung. Dieser erste Prototyp war wahrscheinlich auch derjenige, der auf der Verpackung von Streil abgebildet ist. August 1972 wurde der ‘RC-Rüebliländer’ bei Streil als Neuheit vorgestellt, um dann im Streil-Katalog 11, Herbst 1972, definitiv aufgeführt zu werden. Es wurde nur der Rumpf als Zusatzbaukasten angeboten, alle anderen Teile blieben gleich.

 

Der zweite Prototyp, der von Anton Meyer, ist mit RC ausgerüstet. Im Zuge der Weiterentwicklung des Modelles erfuhr der zweite Prototyp einige Änderungen, er entspricht nicht mehr ganz dem im Handel erhältlichen. Hier ein Bild von diesem Modell.

 

 

Dieser ‘RC-Rüebliländer’ diente für viele Versuche. Anton besitzt für den Rumpf des zweiten Prototyps verschiedene Flächen: die üblichen mit Ohren, solche mit trapezförmigen Ohren, welche mit mehr Spannweite, Flügel mit V-Form statt der Ohren, andere Profile, usw. Das Flügelmittelteil auf dem Rumpf kann laut Plan abgenommen werden. Für Versuche ist das recht hilfreich, kann man es so leicht gegen ein anderes auswechseln. Dieser Rumpf trägt auch ein deutlich grösseres Seitenleitwerk als der erhältliche Bausatz. Es wäre interessant herauszufinden, wie viele Varianten es gab, welche in den Verkauf kamen, usw. Der Plan kann über das IGA-Archiv bezogen werden.

Auch dieses Modell übergab Anton Meyer an das Museum Leodolter, wo es nun besichtigt werden kann.

 

 

Weitere Modelle von Josef Meyer

 

Dass Josef Meyer auch erfolgreich Gummimotor-Modelle konstruierte und flog ist heute kaum noch bekannt, obwohl in Streil-Katalogen ein Wakefield-Modell aus seiner Hand angeboten wurde: die ‘Caravelle’.

 

 

Die Immatrikulation auf diesem Modell könnte ‘WB 7’ heissen, das würde bedeuten, dass dieses noch aus der Zeit der Mitgliedschaft bei der MG Wohlen stammt.

Von der Caravelle wurde nur der Plan angeboten. Im CES-Kurier Nr. 9 vom Dezember 1959 wird die ‘Caravelle’ als Neuheit aufgeführt. Bei kirchert.at ist ein Plan erhältlich, zu finden in dessen Antikplanliste.

 

Im Bild ein Auszug aus der Aero-Revue Aug. 1959, Rubrik ‘Erfolgreiche Modelle’. So kann man sich eine bessere Vorstellung vom Modell machen.

 

 

Auch an Modellen aus GFK versuchte sich Josef Meyer. Anton besitzt zwei elegante, formschöne Rümpfe, einen mit Kreuz-, einen zweiten mit V-Leitwerk. Dieses Modell ist namenlos und es gab nur wenige Exemplare. Die Spannweite war variabel, je nach Verwendungszweck, sie konnte bis ca. 3m reichen. Die Rümpfe waren aus Polyester in zwei Halbschalen gefertigt. Josef versuchte sich sogar an geblasenen, nahtlosen Rümpfen. Ob das ein Projekt für Streil gewesen war, kann nicht mehr eruiert werden. Zu einer grösseren Serienproduktion kam es nicht. Hier ein Bild vom Rumpf dieses GFK-Modelles.

 

 

 

Soweit die Erinnerungen von Anton Meyer. Sie erhellen und vervollständigen die Geschichte eines bekannten Modelles.

 

 

Quellen: Anton Meyer, div. Ausgaben der Aero-Revue, div. Ausgaben CES-Kuriere

 

Februar 2026, RB

 

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Über den Tellerrand

 

Mit dem Tellerrand meine ich unseren eigenen deutsch-schweizerischen, modellfliegerischen. Und genau über diesen Rand möchte ich einmal hinausblicken, in den Westen und Süden unseres Landes. Ich bin überzeugt, dass auch dort schöne Modelle entworfen und geflogen wurden.

 

Eine Gelegenheit für einen solchen Blick ergab sich überraschend bei einem Besuch bei Thomas Fessler. Er erwähnte beiläufig, er besitze einen Bausatz eines Händlers namens Lüthi aus Neuchâtel, einen ganz besonderen, wie er sagte. Und einen Katalog habe er ebenfalls noch. Natürlich wollte ich sofort einen Blick darauf werfen.

 

Der Katalog stammte von der Firma Cinetoys, G. Lüthi, Neuchâtel. Er dürfte um 1957 entstanden sein und umfasst gut 50 Seiten. Siehe da: nicht nur Streil veröffentlichte in den 1950er-Jahren sorgfältig gemachte Kataloge, es gab auch andere. Zugegeben, der Streil-Katalog war damals schon deutlich umfangreicher, doch der Cinetoys-Katalog punktete dafür mit Zweisprachigkeit. Ich habe ihn eingescannt; er ist nun auf unserer Website einsehbar.

 

Lüthi produzierte zudem eigene Baukästen, ganz liebevoll gestaltet und mit einer auffallenden Liebe zum Detail. Thomas Fessler besitzt gleich drei dieser Raritäten:

 

  • eine Piper Cub „Trainer“
  • einen kleinen, antiken Motorflieger namens Démon Rouge
  • sowie ein kleines Boot, den Katamaran Catami

 

 

Hier ein Foto vom Bausatz der Piper Cub Trainer

 

Luthi Bausatz Piper

 

Den Plan von diesem Kit haben wir jetzt sogar in unserem Archiv.

 

 

Der zweite Baukasten ist der vom Démon Rouge. Die Spannweite soll 115 cm betragen, gedacht für Dieselmotörchen von 2,5 ccm, ein klassischer Freiflieger mit dem Flügel auf einem Pylonen.

 

Luthi Bausatz Demon Rouge  Luthi Bausatz Demon Rouge

 

 

Luthi Bausatz Demon Rouge Inhalt

 

Schon die Verpackung ist bemerkenswert: ein stabiler Karton, sorgfältig mit Schleifen verschlossen. Die vorbereiteten Teile wirken handgefertigt, keinesfalls wie Massenproduktion. Die Räder sind aus dem Vollen gedrechselt.

 

 

Luthi Demon Rouge Plan

 

Der Bauplan ist so stark eingerollt und fragil, dass ich mich nicht traute, ihn zu scannen. Das Risiko einer Beschädigung war mir schlicht zu hoch. Eine Fotografie muss daher genügen, die Masse dürften deswegen nicht exakt stimmen.

 

 

Und schließlich noch der kleine Katamaran Catami, auch er klar ein Stück Handarbeit.

Luthi Bausatz Catami

 

 

Luthi Catami Ruder

 

Von Hand gefertigt und gelötet.

 

 

Leider fehlt in diesem Kit die Bauanleitung, doch das sollte sich mit etwas Geduld und Erfahrung lösen lassen.

 

Interessant ist: Keines der drei Modelle findet sich im erwähnten Katalog. Deshalb vermute ich, dass sie bereits einige Jahre vor 1957 entstanden sind.

 

Vielleicht weiss jemand aus unserer Leserschaft mehr über Lüthi. Er muss einen gewissen Bekanntheitsgrad gehabt haben, finden sich doch im Museum Leodolter der gleiche Katalog und ein Plan von der Piper Cub Trainer. Über jede Information zu Konstrukteuren aus der West- und Südschweiz freue ich mich sehr.

 

 

 

Dezember 2025, RB Archivar

 

 

 

 

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